[Rezension] Phoenicrus – Stadt der Verborgenen

Hallo ihr Lieben…
Eine Weile ist es schon her, seit ich „Phoenicrus – Stadt der
Verborgenen
“ von Miriam H. Hüberli gelesen habe. Nun komme ich endlich zur
(hoffentlich heißersehnten) Rezension. Phoenicrus musste ich einfach sofort
haben, da mich der Phönix als Figur schon immer sehr angesprochen hat.

 EBook, 280 Seiten

Cover:
Das
Cover hat mich wirklich sofort angesprochen.Mit dem Wald, dem Blick des
Mädchens und den Flügeln, sieht es unglaublich harmonisch aus. Die
roten Farbtöne, sorgen dann dabei für das etwas geheimnisvollere. Auf
jeden Fall macht das Cover ordentlich neugierig.
Inhalt:
»Es ist nur ein alter Brief!«, versucht Zara sich
einzureden, als sie den zerfledderten Umschlag zwischen zwei Buchseiten
entdeckt. Doch mit dem Fund ist nichts mehr so, wie es mal war. Sogar die
wirren Erzählungen ihres senil geglaubten Großvaters ergeben plötzlich Sinn.
Zara hat eine Schwester! Yosephine – verschwunden, ebenso wie all die
Erinnerungen an sie. Und der Brief ist nur der Anfang einer langen Kette von
Hinweisen. Zusammen mit ihrem Großvater und dem draufgängerischen, aber doch
faszinierenden Ben macht sie sich auf die Suche nach Yosephine und der
sagenumwobenen Stadt der Verborgenen. Nur, wie findet man einen Menschen, an
den man keinerlei Erinnerung mehr hat? Und einen Ort, der nicht gefunden werden
will?
Handlung:
Lange Zeit war sich Zara sicher gewesen, ihr Opa (Alois)
wurde verrückt. Immer wieder faselte er komische Dinge. Doch als Zara ein
Kindheitsfoto von sich und einem anderen Mädchen entdeckt, lässt sie das
stutzig werden. Sie fängt an, ihrem Opa Glauben zu schenken, aber auch Ben ist unntürlich
interessiert an dieser Geschichte. Zara soll eine großeSchwester haben, doch
wie kann es sein, dass ihre gesamte Familia und auch sie selbst, dass vergessen
zuhaben? Kann eine Mutter ihr eigenes Kind vergessen? Zu dritt machen sie sich
also auf die Suche nach Zara’s Schwester und erfahren so von den sagenumwobenen
Phoenicrus.
Charaktere:
Zara: Die Protagonistin selbstist unglaublich tollpatschig.
Dazu kommt, dass sie keine Ordnung halten kann, was dafür sorgt, dass man sich
als Teenager mit ihr identifizieren kann.
Ben: Ben scheint auf den ersten Eindruck einfach nur
Oberflächlich zu sein. Doch nach und nach lernt man ihn und seine Person schon
zu schätzen. Kennt man seine Geschichte, so weiß man auch warum er so ist.
Alois: Ich finde Alois klasse. Er ist ein herzensguter Mensch und
das, obwohl man ihn zu unrecht für verrückt und dement hält. Er glaubt noch an
die wahre Liebe und hält auch noch nach dem Tod seiner geliebten Ehefrau daran fest.
Alois ist die Art von Opa, bei der man sich vorstellen kann, dass er mit einem
auf dem Sofa sitzt und spannende Geschichten erzählt. In diesem Buch ist er
dann aber doch eher der Abenteurer ;)

Fazit:
Phoenicrus zieht sich leider unglaublich hin. Den
einleitenden Teil hätte man ruhig etwas kürzer fassen können. Diese ganze hin
und her zwischen Zara und Ben hat mir leider auch nicht wirklich gefallen.
Irgendwo ist es ja auch vorrausschaubar gewesen, dass sich der coole Neue in
das kleine Mauerblümchen vergucken musste. Ben ist mir auch erst dann so
richtig ans Herz gewachsen, als ich von seiner Geschichte erfuhr. Man konnte da
einfach erkennen, dass der Charakter von ihm nichts o Oberflächlich gestrickt
ist. Die ganze Story war mit irgendwie zu langwierig. Es dauerte laaaange bis
überhaupt etwas passierte und auch dann war nicht besonders viel Spannung im
Spiel gewesen. Man erfährt leider reichlich wenig über die Phoenicrus und ob
Zaras Schwester wirklich existiert.
Wie schon grade erwähnt, haben mich die Charaktere Alois und
Ben, immer weiter lesen lassen. Mit Zara selbst wurde ich nicht so warm. Aber
zu diesen Zweien, kann man als Leser eine gute Verbindung schaffen.
Leider bin ich nicht so begeistert von diesem Buch.
Möglicherweise lese ich irgendwann die Trilogie zu Ende, aber jetzt im Moment
neige ich eher nicht dazu.

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