Rothfuss, Patrick – Die Königsmörder-Chronik: Der Name des Windes [Hörbuchrezension]

Mein Bruder ist maximal begeistert von der Königsmörder-Chronik von Patrick Rothfuss. Da er und ich ungefähr den selben Geschmack haben, war für mich klar, dass ich es unbedingt lesen musste wobei ich mich dann doch eher dazu leiten lassen habe, das Buch zu hören. Ein Fehler, wie ich finde.
Buchdeckel „978-3-608-93815-9Titel: Der Name des Windes
Reihe: Die Königsmörder-Chroniken

Autor: Patrick Rothfuss

Verlag: Der Hörverlag bzw Hobit-Presse Klett-Cotta

Format: Hörbuch, auch als Print und eBook erhältlich
Minuten: 1.698
Seiten:
Preis: (Hörbuch), 24,95€ (Print),  17,99€ (eBook)
ISBN:
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Inhalt:
„Vielleicht habt ihr von mir gehört“ … von Kvothe, dem für die Magie begabten Sohn fahrender Spielleute. Das Lager seiner Truppe findet er verwüstet, die Mutter und den Vater tot. Wer aber sind diese Chandrian, die weißglänzenden, schleichenden Mörder seiner Familie? Um ihnen auf die Spur zu kommen, riskiert Kvothe alles. Er lebt als Straßenjunge in der Hafenstadt Tarbean, bis er auf das Arkanum, die Universität für hohe Magie aufgenommen wird. Vom Namenszauber, der ihn als Kind fast das Leben gekostet hätte, erhofft sich Kvothe die Macht, das Geheimnis der sagenumwobenen Dämonen aufzudecken.

Stefan Kaminski leiht dem berühmten Zauberer Kvothe und seiner spannenden Geschichte eine Stimme, die von der ersten Minute an fesselt.

Vielleicht habe ich etwas anderes erwartet.

Spaßeshalber habe ich geschaut, wie die Rezensionen auf Amazon aussehen und ich muss sagen, dass ich eine der wenigen Leser bzw. Hörerinnen bin, die nichts mit diesem Buch anfangen konnte.
Dies sei für euch schon einmal vorweg gesagt.
Wie icg bereits erwähnt habe, hat mein Bruder von einer Reihe gesprochen, die süchtig macht. Seit langem etwas, was ihn richtig begeistern konnte. Mit seiner Freude darüber, so etwas entdeckt zu haben, hat er mich angesteckt und ich habe auch Spannung, eine tolle Geschichte und die wunderbarste Magie gehofft. Und wurde enttäuscht.

Ich beginne mit dem Hörbuchsprecher…

Wie bereits im Klappentext des Hörbuches zu sehen, leiht Stefan Kaminski dem Protagonisten seine Stimme. Ich fand ihn ehrlich gesagt recht Monoton in seiner vorlesen. Ja, ich glaube vorlesen ist das richtige Wort. Mehr war das leider nicht für mich. Mir fehlten von ihm emotionen, die das Buch lebendig gemacht haben.

Die Handlung…

Leider konnte mich die, auch so gar nicht packen. Für mich war das ganze verwirrend und sehr langatmig. Dauernd wechseln die Sichten, so glaube ich zumindest – wie gesagt ich war etwas verwirrt- und man blickt kaum durch.
Kvothe als Held, ist leider sehr langweilig und oft auch ein ziemlicher Moralapostel. Das ganze wirkt dazu noch Hölzern und gestellt. Es gab viele, viele Nebencharaktere, aber keiner davon blieb einmal für längere Zeit bei uns. Also auch hier ist es nicht möglich auch nur irgendeine Verbindun herzustellen.

Fazit: 

Leider konnte mich der Name des Windes nicht fesseln. Mir fehlte die Verbindung zu den Charakteren. Ich habe einfach nichts gefühlt. Sie waren für mich nichtssagend.
Die Handlung plätscherte nur so dahin. Keine Spannung oder sonstiges. Der Name des Windes, wurde nach einigen Stunden von mir abgebrochen. Möglicherwiese wird das Buch noch besser, aber ich habe meine Zeit nicht weiter damit verschwenden wollen.

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