Brooks, Terry – Star Wars Episode I: Die dunkle Bedrohung [Rezension]

Hallo ihr Lieben…
Als
riesen Star Wars Fan, war es klar, dass ich früher oder später wohl
eins der Bücher lesen würde. Da, nun die Neuauflage der Reihe erschienen
ist, musste ich zuschlagen ;) 
Titel:
Star Wars Episode I – Die dunkle Bedrohung

 

Autor:
Terry Brooks

 

Verlag
:
blanvalet

 

Seiten:
315

 

Preis:
8,99 €

 

ISBN:
978-3-7341-6062-2

 

Erscheinungstag: 23.11.2015

Cover: 
Wenn
man so durch die Reihen in einer Buchhandlung schlendert, sticht einem
diese Reihe schon sehr ins Auge. Nicht zuletzt dadurch, dass jedes Buch
silbern glänzt. Aber genau deshalb sind sie zusammen ein echter
Blickfang. Außerdem  besticht dieses Cover auch noch durch seine Schlichtheit, verbunden mit der Tatsache, dass auf dem Cover der Feind gezeigt wird.

 

Inhalt:
EIN
BÖSES ERBE ERWACHT!

 

Der
Jedi-Meister Qui-Gon Jinn und sein Padawan Obi-Wan Kenobi werden beauftragt,
Padmé Amidala, die junge Königin von Naboo, zu beschützen.
Doch
als die Lage auf Naboo plötzlich eskaliert, müssen die beiden Jedi zusammen mit
Amidala vor Kampfdroiden flüchten und auf dem Wüstenplaneten Tatooine
notlanden.
Dort
begegnen sie dem Sklavenjungen Anakin Skywalker, dessen größter Traum es ist,
ein Jedi-Ritter zu werden. er besitzt ein ungewöhnlich starkes Bewusstsein für
die Macht. Und Qui-Gon  erkennt sofort, dass Anakin etwas Besonderes
ist…

 

Handlung:
Es
war einmal vor langer Zeit, in einer weit, weit entfernten Galaxis …

 

Um
sich der Besteuerung der Handelsrouten zu widersetzen,
errichtet
Nute Gunray, der Vizekönig der Handelsföderation, eine Blockade aus Raumschiffen
um den Planeten Naboo.
Königin
Padmé Amidala  der Naboo setzt auf die
bislang ausbleibende Unterstützung des Senats um endlich ihr hungerndes Volk
aus der Misere zu befreien.

 

Da
sich die Blockade jedoch im Bereich der Legalität befindet, sind dem Senat die
Hände gebunden.
In
eben dieser verzweifelten Situation, bittet der Oberste Kanzler Valorum die
Jedi um Hilfe.
Was
nun für die beiden ausgesandten Jedi, Qui-Gon Jin und seinem Padawan-Schüler
Obi-Wan Kenobi, zunächst als diplomatischer Auftrag zur Verhandlung mit der
Föderation beginnt, endet bald als Rettungsmission, um Königin Amidala aus den
Fängen Nute Gunrays zu befreien der mittlerweile mit seiner Besatzungsarmee aus
Kampfdroiden den Planeten eingenommen hat.
Die
Mission führt die Jedi zu dem Planeten Tatooine, wo sie nicht nur dem
Sklavenjungen Anakin Skywalker begegnen sondern auch Darth Maul, einem dunklen
Lord der Sith.
Spätestens
hier wird den Jedi klar, dass hinter der Blockade mehr steckt, als es zunächst
den Anschein hatte…

 

Charaktere:
Qui-Gon
Jin:
Anders, als viele andere Jedi-Meister, konzentriert sich Qui-Gon auf die
lebendige Macht. Ein Jedi soll sich gleichermaßen auf Vergangenheit, Gegenwart
und Zukunft konzentrieren, was jedoch für Qui-Gon nur gilt, solange dies nicht
auf Kosten des Augenblickes geschieht. Oft mischt er sich in Angelegenheiten,
die ihn nichts angehen, die er aber trotzdem gerne zu seinen Angelegenheiten
macht.
Obi-Wan
Kenobi:
Obi-Wan trägt unter den jedi noch den Rang eines Padawan und wünscht
sich, schon bald in den Rang eines Jedi-Ritters erhoben zu werden. Trotz tiefer
Verbundenheit zu seinem Meister, kritisiert er Qui-Gon oft und wünscht sich, er
würde mehr im Sinne des Jedi-Rats handeln.
Königin
Padmé Amidala:
Die junge Königin ist noch ein Kind, was nichts daran ändert,
dass sie stark und entschlossen für das Wohlergehen ihres Volkes eintritt.
Leider bringt ihre Jugend auch noch ein gewisses Maß an Naivität mit sich.
Anakin
Skywalker:
Der hilfsbereite und energiegeladene Sklavenjunge von Tatooine (aus
dem eines Tages einer der mächtigsten Lords der Sith werden würde) ist
aufgeweckt und bedingt durch seine Neugier immer auf der Suche nach dem
nächsten Abenteuer. Durch seine Machtaffinität kann er Situationen gut
einschätzen. Trotz seines Alters, ist ihm Angst nahezu ein Fremdwort. Die
einzige Angst, die er kennt, ist die, dass möglicherweise seiner Mutter etwas
zustoßen könnte.

 

Fazit:
Der
Roman nach dem Drehbuch zum Film, nimmt uns, wie erhofft,  mit auf eine gut erzählte Reise quer durch
eine weit, weit entfernte Galaxis.
Dank
der Vorzüge, die uns ein Buch beschert, erhalten wir vertiefte Informationen
über die Charaktere und ihre Denkweisen, die uns so im Film nicht gegeben
werden können (endlich hab ich das mit der lebendigen Macht verstanden!)
Große
Unterschiede zwischen den Personen im Film und ihren Buchversionen gibt es zum
Glück nicht, weswegen sich eingefleischte Star Wars Fans beim Lesen nicht
ständig Fragen müssen:” Oh mein Gott, warum sagt er denn sowas? Das passt
aber gar nicht zu ihm!”
Leider
bedeutet das auch, dass Jar Jar genauso nervtötend im Buch, wie auch im Film
schon ist.
Besonders
gut gefiel mir, dass wir über zwei Kapitel schon eine einleitende kleine
Vorgeschichte zu Anakin erhalten, die im Film nicht vorkam. So müssen wir nicht
erst bis zur Ankunft auf Tatooine warten, bis wir etwas von dem Sith-Lord in
spe erfahren ;-)
Leider
musste ich auch Feststellen, dass bei der Korrektur des Buches wohl ein paar
kleine Fehler durchgegangen sind. Beispielsweise werden hin und wieder Qui-Gon
und Obi- Wan verwechselt, was gerade im entsprechenden Kontext doch sehr in
Auge sticht.
Alles
in Allem hatte ich beim Lesen dennoch viel Spaß und da wir von den Filmen ja
schon wissen, dass es sich nach Episode I sehr gesteigert hat, freue ich mich
auch schon auf Episode II der Buchreihe.

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