Cooper, T. & Glock, Allison – Changers: Oryon [Rezension]

Hallo ihr Lieben…

Leider musstet ihr etwas länger auf diese Rezension warten. Aber, das Warten hat sich definitiv gelohnt.
Changers – Oryon” ist der zweite Teil der Tetralogie von T. Cooper und Allison Glock.

 

Titel: Oryon
Reihe: Changers
Autor: T. Cooper und Allison Glock
Verlag: Kosmos
Ausstattung: Print und eBook
Preis: 14,99€ (d)
ISBN: 978-3-440-14857-0

Cover:
Das
Cover vom zweiten Band passt sich fabelhaft an dem ersten an. Man
erkennt erneut verschiedenste Personen bei denen eine deutlich
hervorsticht und uns so ein Bild von Oryon gibt.

Inhalt:
Bei ihrer zweiten Veränderung wacht die 15-jährige Drew als Junge auf.
Drew ist jetzt Oryon, ein cooler afro-amerikanischer Skatertyp. Gerade,
als sie sich an ihre weibliche Identität gewöhnt hatte!

Doch so ist das Leben für einen Changer, eine alte Menschenart,
deren Angehörige jedes Highschooljahr als eine andere Person existieren
müssen. Bis zum nächsten Sommer wird Oryon lernen, wie sehr die Welt um
ihn herum versucht, ihn in das zu verändern, was sie in ihm sieht – und
dass er nur er selbst sein kann, wenn er sich dem widersetzt.

Handlung:
Drew
wacht nach ihrem ersten Schuljahr als Afroamerikanischer Junge namens
Oryon auf. Die Schule ist dieselbe, auch die Klasse, die er besuchen
wird ist ihm nicht fremd, sodass es hier und da mal dazu kommt, dass er
sich fast verrät.
Dennoch
hat er eigentlich nur Augen für Audrey.  Während die ersten
Annäherungsversuche scheitern, schafft Oryon es aber dennoch sich mehr
und mehr den Weg zu Audrey durchzukämpfen. Wenn jetzt nur nicht der
Egomane von Bruder immer wieder auf der Bildfläche erscheinen würde.
Dieser, hat es sich fest zur Aufgabe gemacht Oryons Leben zur Hölle zu
machen.

Und
wäre da nicht immer noch das Problem mit den Getreuen. Immer wieder
hört man davon, dass Changer verschwinden. Wohin werden sie gebracht?
Und wird Oryon oder einem seiner Freunde dasselbe Schicksal ereilen?

Charakter:
Oryon:
Auch nachdem Drew zu Oryon wurde hat sich sein Verhalten nicht
verändert. Audrey ist immer noch in seinem Blickfeld und er tut alles um
sie für sich zu gewinnen. Als Junge fällt ihm das aber nicht so leicht,
da nicht dieselbe Verbindung wie zuvor zwischen ihnen herrscht.
Chase:
Chase nervt. Nein, wirklich. Ich kann ihn nicht besonders leiden, da er
dermaßen von seinen politischen Ansichten überzeugt ist und diese auch
unter allen Umständen durchbringen möchte. Über Konsequenzen macht er
sich keine Gedanken.

Fazit:
Changers
– Oryon hat mir definitiv besser gefallen als der erste Teil. Es ist
unglaublich interessant, wie man hier Themen aufgreift, die von
politischer Aktualität sind. Noch heute sind viele Rechtsradikale
unterwegs, die farbigen Leuten das Leben zur Hölle machen. Diese
Fortsetzung greift das Thema wunderbar auf und verliert dennoch nicht
den eigentlichen Sinn und die Anknüpfung zum ersten Teil.
Es ist großartig zu lesen, wie ein Junge sich um ein Mädchen bemüht, dass er eigentlich schon ein Jahr kennt.
Wie
bringt man jemanden erneut dazu, sich in dieselbe Person zu verlieben
auch, wenn sie es gar nicht weiß? Oryon stolpert über die
verschiedensten Hürden nur um Audrey für sich zu gewinnen.

Das
Einzige, dass mich hier gestört hat ist das abrupte Ende. Gerade in so
einer spannenden Stelle kann man doch nicht mitten drin Schluss machen
und uns Fans bis Herbst nächsten Jahres warten lassen. Es hätte mir hier
besser gefallen, wenn es mehr abgeschlossen gewesen wäre, sodass keine
Fragen bei mir aufkommen.

Alles
in allem war dieser Teil wirklich toll. Grade die politische Thematik,
die ich zuvor erwähnt hatte, macht diesen Roman so lesenswert.

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