Showalter, Gena – White Rabbit Chronicles: Alice im Zombieland [Rezension]

Hallo ihr Lieben…

Heute
habe ich mal etwas ganz anderes für euch. “Alice im Zombieland” ist der
erste Teil einer Trilogie von Gena Showalter. Es handelt sich dabei um
mein erstes Buch von dieser Autorin und ich muss sagen, dass es kein
Fehlkauf war. Aber seht selbst …

Alice im Zombieland

Titel: Alice im Zombieland
Reihe: White Rabbit Chronicles #1
Autor: Gena Showalter
Verlag: Harper Collins
Ausstattung: Print und eBook
Seiten: 416
Preis: 12€ (d) & 9,99€ (d)
ISBN: 9783959676182
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Cover:
Ich muss sagen, das Cover gefällt mir wahnsinnig gut. Das Mädchen,
welches dort zu sehen ist würde fabelhaft zu “Alice im Wunderland”
passen. Allerdings macht der Hintergrund das ganze etwas “gruselig”.
Zusammen mit dem Titel des Buches wirkt das ganze eher Abstrakt.

Schreibstil:
Gena Showalter schreibt unglaublich Flüssig. Auch Stilmittel wie Ironie
und manchmal auch Sarkasmus sind bei ihr zu finden. Daher hat man einen
ungeheuren Spaß, wenn man dieses Buch ließt. So kann man sich richtig
in die Situation hineinversetzen und richtig mit fiebern trotz dieser
tragischen und etwas gruseligen Story. Die Vergleiche die sie benutzt
sind unglaublich und damit wirft sie praktisch nur so um sich. Hier, ein
kleines Beispiel. S.58

“Er
war der Größere der beiden Blonden, hatte kalte braune Augen und ein
Gesicht, bei dessen Anblick sich der Teufel in einer schattigen Ecke
versteckt, den Daumen in den Mund geschoben und nach Mami gerufen
hätte.”

Inhalt:
Alice hat unter mysteriösen Umständen ihre Familie verloren – und wenn sie nicht bald erfährt, wer oder was hinter dem Unfall steckt, dreht sie noch durch. Auf ihrer neuen Highschool in Birmingham kommt sie der Wahrheit näher, als ihr gut tut. Sind es womöglich Zombies, die sie zur Waisen gemacht haben? Nie hat sie an deren Existenz geglaubt. Jetzt zeigt der draufgängerische Cole ihr, wie sie sich gegen die fleischfressenden Untoten zur Wehr setzen kann. Und er weckt eine Sehnsucht in ihr, die sie jede Vorsicht vergessen lässt.

Handlung:
“Das weiße Kaninchen bringt den Tod.”
Alice lebt zusammen mit ihrer Familie – die Mutter, der Vater und ihre
heißgeliebte kleine Schwester – am Stadtrand von Birmingham. Sie glaubt
ihr Vater sei verrückt, weil sobald es dunkel wurde angeblich Monster
herauskämen um sich an ihren Körpern zu laben. Das Problem dabei, keiner
außer ihrem Vater hatte diese Monster je gesehen. Zu dem war dieser
auch noch eine starker Trinker.
Für Alice und ihre Familie herrschte bei Dunkelheit Ausgangssperre, doch an
ihrem Geburtstag schaffte sie es, den Eltern ein derart schlechtes
Gewissen zu machen, dass sie alle gemeinsam zu der Ballettaufführung
ihrer kleinen Schwester gehen.
Auf der Heimfahrt erlebten die Vier einen schrecklichen Autounfall, bei dem
alle außer Alice um kamen. Ausgerechnet dort sah Alice dann die Monster
von denen ihr Vater jahrelang gesprochen hatte.
Alice lernte im Krankenhaus Kat kennen und zog nach der Genesung bei den
Großeltern ein. Neues Haus, Neue Schule, Neues Leben. “Ali” ,wie sie
fortan genannt werden möchte, geht nun auf die Asher High – wo sie eine
alte Freundin wiedersieht, Kat.
Kat und Ali befreunden sich sofort und sind auch das ganze Buch über fast
unzertrennlich. Doch auf der neuen Schule trifft sie auch Cole – jeden
morgen haben sie von nun an eine Vision.
Ali tut sich mit ihm und seiner Gang zusammen um den Zombies den Kampf anzusagen, auch wenn es sie das Leben kosten könnte…

So mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten .

Fazit:
Gena Showalter hat den Auftakt ihrer Trilogie fabelhaft gestaltet.
Obwohl es in einer “realen” Welt spielt, konnte sie hier und da, ein
paar Aspekte von “Alice im Wunderland” aufgreifen: Kat “grinste breit
und Katzenhaft”. Ob in der Überschrift der Kapitel, oder bei
Beschreibungen, sie schafft es immer wieder kleine Details einzuspielen.
Das ganze Buch war absolut actionreich gestaltet und mit einer kleinen
Portion Ekel und Blut absolut spannend. Nicht nur einmal musste man um
Alice Angst haben und auch der traurige Aspekt, wurde nicht außen vor
gelassen. Man konnte nicht anders als um die Personen die man ins Herz
geschlossen hatte mit zu trauern.

 


Die Geschichte über Ali, ihre besonderen Fähigkeiten und das besondere
zwischen Cole und ihr machen das Buch absolut lesenswert.  –

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